Badminton startet mit guten Erfolgen in die neue Saison!

Dezember 2014

Die Erste Mannschaft spielt weiter in der Bezirksoberliga und steht mit einem Sieg, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen im Mittelfeld der Klasse.Der Saisonstart war mit dem 5 zu 3 Sieg gegen die SKV Büdesheim 1 geglückt. Der Zweite Spieltag folgte mit einem Unentschieden bei der TuS Schwanheim 3. Am dritten und vierten Spieltag gab es daheim zwei unglückliche 5 zu 3 Niederlagen, gegen die TSG Vorwärts Frankfurt 1und bei der TSG Klein Krotzenburg 1. Der fünfte Spieltag brachte ein 4 zu 4 Unentschieden beim BV Maintal 4.  Der Klassenerhalt sollte auch in diesem Jahr erreichbar sein. Was ein sehr großer Erfolg wäre.  Zum Einsatz kamen folgende Spieler/innen: Martina Schumacher, Natalia Schneider, Monika Schmidt, Angelika Lanaras, Dirk Teichelmann, Andreas Jainsch, Michael Zabawa, David Bogner, Statis Jagalamudi, Peter Sebastian.

 
Die Zweite Mannschaft ist mit drei Siegen und einem Unentschieden, Tabellenführer in der Bezirksklasse C.Die Saison wurde mir einem 5 zu 3 Sieg, gegen die SG Kelkheim 2 eröffnet. Nach einemm starkem 7 zu 1 Sieg beim VfN Hattersheim und einem 4 zu 4 Unentschieden gegen TV 1875 Sindlingen, wurde daheim gegen den TuS Schwanheim mit 6 zu 2  gewonnen. Wir sind gespannt ob die Mannschaft weiter so erfolgreich bleibt.In der Zweiten kamen folgende Spieler/innen zum Einsatz: Angelika Lanaras, Monika Vogel, Tina  Mühlenbeck-Gunst, Nguyen Thu, Beate ChmielinskiStatis Jagalamudi, Walter Blum, Uwe Wesemann, Shahed Hafaz, Jermie Bussek.
 

Die Jugend ist wieder unser Sonnenschein. Die U13 Miniklasse 1 ist nach 5 Spieltagen mit 9 zu 1 Punkten klarer Tabellenführer.Der Start war ein Unentschieden bei der SG Anspach. Danach folgten drei klare 6 zu 3 Siege gegen Fun Ball Dortelweil, BV Stockstadt und BV Friedrichsdorf. Ein 4 zu zwei Sieg gelang beim TV Hofheim.Diese Spielerfolge teilen sich: Meron Haile, Ali Anosch, Saurya Singh, Khizer Chaudhry, Julian Eisenbach, Ayush Bansal, Allegra und Letitia Depre, Kiran-Kaushal Suryadevar.

Es macht Spaß solche Erfolge zu verfolgen und zu sehen, was mit Spaß und intensivem Training alles möglich ist. Die U13 Miniklasse 2 führt nach drei Spieltagen ebenfalls die Tabelle mit 6 zu 0Punkten  klar an.Dem erste Erfolg gegen die TuS Schwanheim mit 4 zu 2, folgten zwei klare6 zu 0 Erfolge. Auswärts gegen die TSG Dietzenbach und zu Hause gegen den TV Hofheim.Diese schönen Erfolge, sind die Früchte von langem und intensivem Training.Hier kamen folgende Spielerinnen und Spieler zum Einsatz: Kiran-Kausha Suryadevara, Saurya Singh, Dhanush Jagarlamudi, Christian Endress.

Die Schüler Grundklasse zeigten genauso schöne Erfolge.Die Mannschaft ist mit 7 zu 1 Punkten Tabellenführer.Zum Auftakt der Saison gab es bei der SG Anspach ein 4 zu 4 Unentschieden. Es folgte ein 5 zu 3 Sieg zu Hause gegen den BC Frankfurt1. Auswärts beim BVFrankfurt gab es ein 6 zu 2 Sieg. Am vierten Spieltag gab es gegen den BC Frankfurt 2 ein 8 zu 0 Erfolg. Hierzu haben folgende Spielerinnen und Spieler beigetragen: Kukulka Kinberly, Sara Afourchi, Aylin Wali, Rimmon Haile, Meron Kidane, Nils Alexander Krüger, Benedikt Schorr, Dennis Sokolowski.

Nach so viel Licht folgt ein wenig Schatten der Jugend und Grundklasse 1.Da gab es bislang leider 5 Niederlagen. Der Erste Erfolg lässt noch auf sich warten.Einem 1 zu 7 bei der Fun Ball Dortelweil, folgte ein 0 zu 8 bei der TuS Schwanheim. Am dritten Spieltag gab es ein knappes 3 zu 5 beim TV Hofheim 4. Einem 0 zu 8 bei der TSG Oberursel, folgte ein 0 zu 8 gegen denTV Hofheim 2. Kopf hoch und weiter kämpfen. Dann kommen auch die Erfolge wie in der andern Nachwuchsklassen zurück.Es spielten: Kukulka Kinberly, Sara Afourchi, Lara Minarzik, Mina Steinmetz, Oliver Fortya, Martin Wali, Shahed Hafaz, Jerome Bussek, Sven Ludwig, Lars Gudehus.

Uwe Wesemann

 


Spiel, Spannung, Badminton

Die meisten haben es während ihrer Kindheit gespielt. Sie nannten es Federball. Damals wussten sie noch nicht, dass dieses Spiel eigentlich Badminton heißt. Nicht wenige haben dieses Spiel als ein Freizeitvergnügen für Kinder gesehen. Somit ist es nicht weiter verwunderlich, wenn es dann im Alter in Vergessenheit geriet. Wenn nun aber von Badminton gesprochen wird, erwacht der Kampfgeist und das Spiel bekommt eine ganz andere Bedeutung.

Gefundene Höhlenzeichnungen in Indien belegen, dass schon vor 2000 Jahren mit abgeflachten Hölzern und kleinen Holzbällen, gespickt mit Federn, gespielt wurde. Auch den Azteken und Inkas waren Rückschlagspiele bekannt. Badminton ist eine Weiterentwicklung des antiken Spiels 'battledore and shuttlecock'. Dieses Spiel wurde im antiken Griechenland, China, Japan, Indien und Siam mindestens 2000 Jahre gespielt. Im mittelalterlichen England wurde es von Bauern gespielt und im späten 16. Jahrhundert war es ein beliebtes Kinderspiel. In der Zeit des Barock wurde es von dem höfischen Adel als "Batteldore“ oder "Jeu de volant“ gerne gespielt. Königin Christine von Schweden und Friedrich Wilhelm von Preussen sollen wahre Meister diese Spiels gewesen sein. Im späten 18. und frühem 19. Jahrhundert geriet das Spiel auf Grund wirtschaftlicher und sozialer Veränderungen höfischer Kultur in Vergessenheit. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass ein Adliger entscheidend zur Wiedergeburt dieses Spiels beitrug.1860 spielten englische Offiziere in Indien "Poona“, die altindische Form des Federballs. 1870 kam dadurch das Spiel nach England.

1872 veranstaltete der Duke of Beaufort auf seinem Landsitz "Badminton House“ in der Graftschaft Gloucester die ersten Wettkämpfe. Damit erhielt das Spiel den Namen BADMINTON.

Die ersten Regeln wurden 1873 in Poona erstellt. 1875 wurde der erste Verein von englischen Offizieren in Folkstone gegründet. Jedoch gab es noch zu viele Hindernisse für Wettkämpfe. Die Vereine hatten alle ihre eigenen Regeln. Es gab unterschiedliche Courtgrößen und Einzelspiele wurden als egoistisch eingestuft. Außer Doppel wurden auch "Trebles“ und "Qudraples“ eingeführt. 1893 wurde in Southsea Hamsphire die erste Liga ( Badminton Assocation ) ins Leben gerufen, die für gemeinsame Regeln sorgte. Gespielt wurde an ungewöhnlichen Orten wie Kirchen. Das hohe Mittelschiff einer Kirche bot eine freie Flugbahn und die Kirchenbänke waren die Logenplätze. 1899 fanden schon die ersten "All England Championships“ statt. Das Spiel ging nun um die Welt. 1903 wurde der erste Club außerhalb Englands gegründet – der Bad Homburger Badminton-Club. 1934 wurde die IBF ( International Badminton Federation ) gegründet. Die ersten Mitglieder waren England, Wales, Irland, Schottland, Dänemark, Holland, Kanada, Neuseeland und Frankreich. Indien wurde 1936 der IBF angegliedert. Mitte der 20er fand Badminton auch Einzug in Nordeuropa, Nordamerika und im Osten. 1935 begeisterten sich auch die Amerikaner für Badminton und veranstalteten 1937 ihr erstes "US National Championship“. Aber erst nach 1945 schaffte Badminton den Durchbruch zur Weltsportart. Englische Besatzungstruppen legten die Grundsteine. 1949 wurde der erste "World (Thomas) Cup“ für Männerteams gespielt. Mitte der 50er nahmen die Damenteams an Wettbewerben teil. 1953 wurde der "Deutsche Badminton Verband“ ( DBV ) gegründet. Mitte der 60er spielte auch China international Badminton. Auf Grund politischer Hindernisse wurden sie im IBF nicht aufgenommen und gründeten auf Grund dessen mit anderen Ländern der dritten Welt einen zweiten Weltverband. Erst im Mai 1981 beschlossen beide Verbände sich als International Badminton Federation ( IBF ) zusammen zu schließen. 1967 wurde die European Badminton Union ( EBU ) gegründet. 1979 wurde von der IBF der Status des Lizenzspielers eingeführt. 1985 wurde beschlossen Badminton als olympische Disziplin aufzunehmen. Die IBF wurde als weltweite Vertretung anerkannt. So wurde 1992 Badminton ein olympischer Sport bei den XXV. Olympischen Spielen in Barcelona. Wobei das Mixed aber erst 1996 in Atlanta zugelassen wurde.

Am besten wird mit Naturfederbällen gespielt. Ihr Fuß ist aus Kork, der Federkranz besteht i.d.R. aus 16 Gänse- oder Entenfedern, die in den Korkfuß eingeklebt und miteinander verschnürt sind. In einem Spielbuch von Gutsmuths wird beschrieben wie Federball vor rund 200 Jahren in Deutschland gespielt wurde: "Das Spiel besteht bloß aus einem geschickten zuschlagen zwischen zwei oder vier Personen, so dass der Ball unaufhörlich hin und hergetrieben wird, bis er durch Versehen zum Fallen kommt. Wer dies am Besten zu verhindern weiß, spielt am Besten.“
So einfach ist das!

Wer nun die Geschichte gelesen und das Spiel verstanden hat, der sollte die Praxis kennen lernen. Wir Erwachsenen spielen dienstags ab 19.45 Uhr ohne und freitags ab 20.00 Uhr mit unserem unermüdlichen Trainer Kalidas Banerjee. Der sich genauso wie wir, über jeden Neuzugang freut. Unsere Jugend trainiert freitags ab 18.45 Uhr bis 20.00 Uhr.

In diesem Sinne - man sieht sich.

Bodo G. Baltruschat

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